Radio-ORF-Ö-1

Wir sind im Radio!

…besser gesagt: Wir waren im Radio.

Am 13. Juni 2017 gab es in der Sendung Journal Panorama auf Ö1 einen Beitrag über die Crowd und ein großer Teil dieses Berichtes handelt von uns.

Ein herzliches Danke schön an den ORF für den tollen Beitrag!

 

 

Warum arbeiten Sie – und warum arbeiten sie, die Cloudworkers?

Warum arbeiten die Menschen? Eine repräsentative Befragung hat die Motivationslage erhoben und beschrieben. Wie sieht es bei den Cloudworkern aus? Der Autor vergleicht die beiden Gruppen und schätzt die Motivationslage neu ein

Es gibt verschiedene Gründe, um zu arbeiten. Das deutsche Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat in der Studie „Wertewelten Arbeiten 4.0“ diese Motive erhoben.
1. Die Bequemen: 30 % wollen mit wenig Aufwand ein sorgenfreies Leben haben.
2. Die hart Arbeitenden: 14 % haben traditionelle Werte, wollen etwas aufbauen, ersehnen künftigen Wohlstand
3. Die Ausgewogenen: 14 % halten Arbeit und Leben im Gleichgewicht und wollen engagiert, aber stressfrei arbeiten, gegebenenfalls auch ehrenamtlich.
4. Die Verweigerer: 12 % suchen das Leben außerhalb der Arbeit, sie sind nicht zufrieden mit der Arbeitswelt.
5. Die Ehrgeizigen: 11 % Herausforderung, Verantwortung und Leistung, in der Arbeit und im Sport, und als Ausgleich ein adäquates Gehalt.
6. Die Selbstverwirklicher: 10 % brauchen die Arbeit als Ort, um sich einbringen zu können, fast unabhängig von der Entlohnung.
7. Die Sozialen: 9 % arbeiten für die Gesellschaft und sind getrieben von Loyalität und Zusammenhalt, Leistungsdruck stört, soziales Engagement ist ihr ideelles Ziel.

Die spezifischen motivationalen Gründe von Cloudworkers als Selbständige wurden nicht erhoben, aber wir können ja mal mutmaßen:
1. Bequemlichkeit: Mit wenig Aufwand ein sorgenfreies Leben werden sich schon einige Wünschen, und ab und zu ist wohl auch ein entsprechendes Projekt dabei, das optimal zur eigenen unglaublichen Kompetenzlage passt, aber sehr wahrscheinlich ist das nicht. Es bleibt wohl meist ein Traum.
2. Mehr erreichen mit mehr harter Arbeit – das passt schon eher. Man kann sich seine Auslastung bestenfalls über die Annahme von Aufträgen aussuchen und so auch mehr erreichen als andere.
3. Nach gewissen Pendelbewegungen nach oben (mehr Projekte) und nach unten (weniger) werden wohl die meisten eine Balance finden zwischen Aufträgen und Freizeit, und wenn nicht, dann wohl aufhören und sich vielleicht eine Angestelltenjob suchen.
4. Die Verweigerer werden wir hier nicht finden. Wenn jemand nichts abliefert, wird es keine Gage geben, oder maximal einmal – und dann darf sich der Cloudworker woanders Vorauszahlungen abholen…
5. Die Ehrgeizigen finden hier ein optimales Feld, um sich zu beweisen und bei besonders anspruchsvollen Projekten zu glänzen und so ihren Marktwert nach oben treiben.
6. Die Selbstverwirklicher haben hier nur Platz, wenn sie den „Arbeitsplatz“ nicht physisch brauchen, sondern wenn ihnen die virtuelle Eingebundenheit in eine Struktur reicht. Für die, die am liebsten alleine vor sich hin arbeiten und es trotzdem schaffen, die nötigen Kontakte nach außen optimal zu gestalten, bietet sich hier ein tolles Lernfeld.
7. Die Sozialen vermutet man auf den ersten Blick wohl nicht in der Reihe der Cloudworker. Weit gefehlt: Meiner Erfahrung nach ist ein großer Anteil ein Cloudworkern im Arbeitsalltag sozial sehr gut vernetzt und lösungsorientiert, und durch die ergänzenden Projekte in der Cloud können sie „bedürftigen“ Unternehmen helfen, ihre Ziele umzusetzen. Sie sind also durchaus sozial orientiert.

Ja natürlich ist der zweite Teil eine auf praktischer Erfahrung beruhende Einschätzung, aber irgendwann gibt es sicher auch Ergebnisse für die Cloud, und dann können wir ja vergleichen, wie weit ich danebengelegen bin. Bis dahin: Diskutieren wir doch drüber – vielleicht sind ja wichtige Aspekte noch ganz ausgespart geblieben. Oder sollen wir erst Mal die prozentuelle Verteilung schätzen?

Der beschriebene Artikel erschien in der Presse vom 24. Juni 2017.

2017-06-24 DiePresse.com – Warum wir arbeiten – Motive

Welche IT-Berufe sind am gefragtesten?

Der Standard vom 3. Juni gibt auf diese Fragen Antworten!

Natürlich sind nicht all unsere Cloudworker aus dem IT-Bereich, aber doch einige. Und vor allem sind die technische und die ortsunabhängige Komponente ein wesentliches Kriterium dafür, dass die Cloudworker gerade in diesem Bereich gut aufgehoben sind. Grund genug, sich die gefragtesten Kompetenzen im IT-Bereich näher anzusehen, insbesondere perspektivisch für die Zukunft in Bezug auf die Berufswahl.

Cloudworker zeichnen sich durch Grundlagenkompetenz und Flexibilität aus – ein Grund mehr, die eigene Ausrichtung für die Zukunft zu überdenken und klug zu entscheiden, ob eine Fokussierung auf bestimmte Bereiche nicht doch Sinn macht bzw. ob vielleicht sogar das letzte Äutzerl mit dieser Liste gefunden wurde, was die Entscheidung zur Selbständigwerdung beeinflusst.

Der Fortschritt und die Digitalisierung verlangen nach neuen Spezialisten (Data Scientists), aber nicht nach schon etablierten Berufen wie Datenbankadministratoren, Netzwerkspezialisten oder Systemadministratoren.

Die Aufstellung unterscheidet zwischen fachlichen Skills, social Skills und praktischen Skills, was ein differenzierteres Bild des Berufes ermöglicht. Over-All kann man sagen, dass IT-Jobs etwa zur Hälfte aus geforderter Fachkompetenz bestehen, zu 17 % aus social Skills, und zu 32 % aus praktischen Skills.

Highlights der Einschätzungen:
– Die fachliche Kompetenz ist besonders wichtig (und sozusagen Monopolist) bei den Inside Sales
– Social Skills sind nur bei Trainern und Service Managern wirklich „wichtig“.
– Die praktischen Skills schwanken zwischen 0 und 43 %, das heißt vor allem, dass nachvollziehbarerweise die kundennahen Positionen nach Praxisnähe und Umsetzungsstärke verlangen. Beispiele dafür sind Developer und Projektmanager.

Fazit: Es macht offensichtlich Sinn, sich zu spezialisieren in eine Richtung, die mehr und mehr dem zukünftigen Kundenbedarf entsprechen wird. Jetzt ist noch Zeit für Schulungen, Kompetenzerwerb und ähnliches!

 

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Digitale Unterschicht

Ein kontroversieller Zugang zum Thema digitaler Crowdworking-Plattformen

Zugegeben, das hört sich schon alles sehr prekär an, was da alles an negativen Begleiterscheinungen der Plattformen beschrieben wird, aber da fehlt doch was!

Die Plattformen sind entstanden und entstehen weiterhin, weil die Welt weiter zusammenrückt, digitalisierter wird, und weil die bestehenden Möglichkeiten der Arbeitsleistungen nicht den nötigen Flexibilisierungsgrad aufweisen (Beispiel Arbeitszeiten, Beschäftigungsbeendigungen, usw.). Oder aber es wird keine geeignete Fachkraft gefunden, die sich anstellen lassen kann oder will. Zusätzlich verändern sich die Arbeitswelten weg von „Lebensarbeitsverträgen“ hin zu projektorientierten Organisationen. Dafür sind die Plattformen ganz einfach sehr gut geeignet und die logische Folge.

Ein besonders schwieriges Thema ist zugegebenermaßen die Entlohnung. Je niedrig qualifizierter die Tätigkeit ist, je weniger Kontakt mit dem Auftraggeber nötig ist (z.B. Erstellung eines „inhaltlich losgelösten“ Logos), je geringer die Wichtigkeit der zu erbringenden Dienstleistung ist, desto mehr kommt es auf den Preis an.

Wenn Dienstleistungen
– in abgesicherter Qualität,
– zeitgerecht,
– mit Abstimmungen zwischendurch,
– in einem sensiblen Bereich (interne Datenbanken usw.) und
– im eigenen kulturellen Raum („versteht, was ich meine“ und „Ergebnis muss zu uns passen“)
zu erbringen sind, dann können die Crowdworking-Plattformen ihre Vorteile optimal ausspielen. Sie sind dann eine flexible Lösung für Auftraggeber und Dienstleister, bei der gute Leistungen gegen gutes Geld erbracht werden und die beiden Seiten Freiheiten bringt.

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Wiener Zeitung, 23. Dezember 2016

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Haben klassische Werbemittel ausgedient? – Gastbeitrag von Jasmin Schmidt

Die Veränderung der Medienlandschaft stellt neue Anforderungen an die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Das Internet ist unbestritten zur wichtigsten Plattform der Kommunikation geworden. Ein Produkt kann direkt an den Kunden gebracht oder auch nur angepriesen werden. Kurze Start-ups bringen die wesentlichen Informationen auf den Punkt. Die innovative Marketingstrategie baut ein modernes Firmenimage auf, das mit der Zeit geht. Kein Wunder, dass klassische Mittel wie Visitenkarten, Zeitungsinserate und Flyer immer mehr in Vergessenheit geraten. Welche Erfolgsaussichten versprechen die altbewährten Methoden eigentlich noch? Ist selbst die Ergänzung zum digitalen Marketing nicht mehr notwendig?

Das Zeitalter der Digitalisierung hat begonnen
Die Digitalisierung müssen Unternehmen für sich nutzen, um überhaupt wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit Start-ups ist die Präsenz in jedem Fall hergestellt. Der steigende Bekanntheitsgrad wirkt sich positiv auf die Gewinnzahlen aus. Bei renommierten Firmen gehört die moderne Form des Wettbewerbs längst zum Standard. Die Zielgruppe bezieht sich vor allem auf die junge Generation, die sich im Internet über Dienstleistungen und Produkte informiert. Die Vorteile liegen auf der Hand:
• große Reichweite
• verschiedene Präsentationsmöglichkeiten
• nur geringfügige Kosten

Sinnvolle Ergänzung
Der Anreiz für den Kunden, das Internet zu nutzen, lässt sich leicht ableiten. Schnell und einfach werden die Vor- und Nachteile des Produkts erhoben. Über den hauseigenen PC, das Smartphone oder Tablet wird der Kontakt zum Anbieter hergestellt. Der geringe zeitliche Aufwand bildet wohl den ausschlaggebenden Punkt für den Onlineerwerb. Auf der anderen Seite kennt sich gerade die ältere Generation noch nicht so gut aus. Um möglichst viele Kunden zu erreichen, sollte deshalb zu alternativen Printmedien gegriffen werden. Auch der regionale Vertrieb ist dringend auf die Unterstützung angewiesen. Die Konkurrenz im Netz fällt einfach zu hoch aus. Plakate und Flyer lohnen sich in jedem Fall trotzdem noch. Bekannte Slogans besitzen einen echten Widererkennungswert. Die Schriftzüge von Baumärkten an Litfaßsäulen gehen direkt ins Ohr und verschwinden auch aus dem Gedächtnis nicht so schnell wieder.

Vom Start-up zur anerkannten Marke
Der Weg vom Start-up zur Marke ist in jedem Fall steinig. Das junge Unternehmen braucht eine intelligente Strategie. Am Anfang steht immer ein Profil, das die gewünschte Zielgruppe auch anspricht. Das auf diese Grundlage erarbeitete Kommunikationskonzept trägt das erfolgsversprechende Image nach außen und sorgt für den notwendigen Bekanntheitsgrad.

Das Profil
Um in Zeiten der Globalisierung noch wettbewerbsfähig zu bleiben, muss sich das Produkt vom handelsüblichen Durchschnitt abheben. Es braucht eine individuelle Persönlichkeit, die etwas Besonderes an sich hat. Das sogenannte Corporate Design ist einer Visitenkarte sehr ähnlich, die den ersten Eindruck ausmacht. Das einmal vermittelte Image stellt auch den Inhalt der weiteren Werbekampagne. Wie in einem guten Buch zieht sich ein roter Faden durch die gesamte Kommunikation mit dem Kunden. Ein echtes Statement sorgt für Wiedererkennung. Ausgelöste Emotionen bilden den Schlüssel zum Erfolg, der sich aus dem Verkauf des Produkts ergibt. Zwei wichtige Fragen sollten deshalb unbedingt mit Ja beantwortet werden:
1. Werden die Produkte nachhaltig und innovativ dargestellt?
2. Vermittelt die Marketingstrategie ein Gefühl der Freiheit, Jugend oder Geborgenheit?

Einbezug aller Sinne
Crossmedia Marketing spricht alle Sinne an. Das Internet mit Facebook und Co. richtet sich allein an die auditive und visuelle Wahrnehmung. Das Riechen, Schmecken oder Fühlen kann jedoch kaum einbezogen werden. Hier kommen die klassischen Werbemittel ins Spiel. Ein bunter Flyer überzeugt nicht nur das Auge. Mit den Händen wird die Hochwertigkeit des Papiers ertastet. Die gewählte Qualität nimmt direkten Einfluss auf die Einschätzung des Produkts und die darauf bezogene Kaufentscheidung. Die Beigabe von Gummibären schmeckt gut und regt das Erinnerungsvermögen an. Parfümproben sind gerade bei Frauen sehr gefragt. Vielleicht wird mit dem Duft ja auch eine echte Erinnerung wach? Ohne Emotionen geht es einfach nicht. Ein Bild im Internet kann sich niemals so lange im Gedächtnis verankern.

Zur Autorin:
Jasmin Schmidt ist Redakteurin bei Overnightprints. Recherchen zu Branchenentwicklungen im Druckbereich, neue Drucktechnologien sowie Marketingstrategien mit Printmedien und klimaneutrale Produktion gehören zu den bevorzugten Themengebieten.
www.overnightprints.at als Online Druckerei legt dabei Schwerpunkte auf ein kleines aber sorgfältig ausgewähltes Sortiment hochwertiger Printprodukte.

Zum Unternehmen:
Overnightprints ist 2007 als Unternehmen unter der Farheap GmbH Germany gegründet worden. Seit dem ist die Onlinedruckerei in über 5 Ländern aktiv und erfolgreich. Durch das umfangreiche Portfolio an Printprodukten gepaart mit exzellenter Qualität und dem einzigartigen Über-Nacht-Service für die eiligen Druckerzeugnisse hat sich die Marke Overnightprints fest am Markt etabliert.

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