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Selbständig mit Franchising

Wer den Schritt in die Selbständigkeit wagen möchte, hat eine große Bandbreite von Möglichkeiten. Verschiedenste Dienstleistungen, die Eröffnung eines Restaurants, die Führung eines Ladenlokals – abhängig von finanziellen Mitteln und eigenen Fähigkeiten gestaltet sich die Existenzgründung ganz verschieden. Das kostenlose E-Book von www.gruendercheck.com gibt dazu eine Übersicht. Der Weg, sich zunächst erstmal nebenberuflich selbständig zu machen, ist ebenso sehr beliebt. Mehr und mehr wächst auch die Idee des Franchisings.

Was ist überhaupt Franchising

Einfach ausgedrückt vergibt ein Lizenzgeber eines bereits bestehenden Unternehmens seine Geschäftsidee an einen oder mehrere Unternehmensgründer. Dieser wird als Franchisegeber bezeichnet, der Gründer als Franchisenehmer. Die einzelnen Konzepte weichen voneinander ab. Mal erfolgt eine regelmäßige Zahlung, mal eine einmalige Gebühr. Meistens wird der Franchisenehmer ausgiebig zum Geschäftskonzept geschult und führt das Unternehmen unter strengen Vorgaben.

Franchisegeber finden

Bei Franchising denken die meisten sicherlich zunächst an große, bekannte Marken wie McDonald´s, Subway oder Fressnapf. Diese Unternehmen zählen zu den bekanntesten Beispielen. Dabei gibt es im deutschsprachigen Raum inzwischen deutlich über 1000 Lizenz-Anbieter aus unterschiedlichsten Geschäftsbereichen. Im Internet finden Sie verschiedene Portale, die Franchisenehmer- und geber nach Interessen filtern und zusammenführen.

Vorteile

Franchisenehmer profitieren nicht nur vom bekannten Namen des Unternehmens. Sie übernehmen ein ausgereiftes, erprobtes Geschäftsmodell und vermindern damit das Risiko, mit einer eigenen, weniger durchdachten Idee zu scheitern. Oft können Service- oder Dienstleistungsangebote des Franchisegebers mitgenutzt werden. Nicht zu vergessen ist die höhere Kreditwürdigkeit.

Nachteile

Natürlich gibt es zu jedem Licht einen Schatten. Der eigenen Kreativität sind klare Grenzen gesetzt, denn das Konzept ist oft strikt vorgegeben. Wer also seine eigenen Ideen nicht gerne hinten anstellt, ist als Franchisenehmer ungeeignet.

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Fairness für die Crowd? – Fairness in der Crowd!

Die Diskussion über Crowd & Cloud, Fairness & Arbeitsbedingungen wird uns wohl noch länger beschäftigen. Hier ein aktueller Artikel im Karrieren-Standard vom 27. Oktober 2018, abgerufen über www.pressreader.com.

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14 Gründe für die Selbständigkeit

14 Gründe für die Selbständigkeit hat das Magazin Starting Up erhoben. Menschen auf dem Weg in die Selbständigkeit müssen viele Fragen für sich klären und können diese Liste nehmen, um die einzelnen Punkte für sich durchzugehen.

„No risk – no chance“ heißt es einerseits, die nüchterne Abwägung der Aufwände, Kosten und Risiken bleibt andererseits. Die Entscheidung kann einem niemand abnehmen, aber eine Variante und Ergänzung zum Einstieg in die Selbständigkeit bieten jedenfalls Jobplattformen.

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Teamarbeit auf Distanz

Teamarbeit auf Distanz und wie sie gelingen kann, beschreibt Birga Teske im Human Resources Manager.

Die Argumentationslinie ist klar: Flexiblere Arbeitsbedingungen (örtlich, zeitlich, Beschäftigungsart, usw.) ermöglicht und erfordert neue Formen der Kommunikation. Gleichzeitig rückt die Beschäftigungsart in den Hintergrund, was in der Folge das Engagement von Cloudworkern erleichtert.

Die nötigen Kompetenzen und Tools für Teamarbeit auf Distanz gibt es schon bzw. sind sie nur mehr in den Unternehmen zu implementieren und einzusetzen.

Dem neuen Arbeiten steht nichts mehr im Wege bzw. wird sich die Bereitschaft dafür auswirken: Die, die mitmachen, werden erfolgreich sein. Die, die sich dem verweigern, werden sich immer schwerer tun. Natürlich gibt es hier branchenspezifische Schwerpunkte, jedoch ändert dies nichts an der Tendenz.

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8 HR-Trends für 2018

Der deutsche Bundesverband für Personalmanager hat 8 HR-Trends für 2018 erhoben. Offensichtlich wird meist in der Angestelltenkategorie gedacht.

Hier die 8 HR-Trends und auch Handlungsfelder für 2018 mit unseren Anmerkungen „Future proof“ – mit Arbeit 4.0 die Organisation der Zukunft schaffen.

1. „Future Proof“ – mit Arbeit 4.0 die Organisation der Zukunft schaffen

Hierarchie- und organisationsübergreifendes Arbeiten verstärkt die Einbeziehung von Selbständigen und Cloudworkern und ist als Zeichen der Zeit nicht mehr aufzuhalten. Wir können noch nicht abschätzen, wie sich der Anteil weg von den Angestellten hin zu den Selbständigen verschieben wird, aber es ist momentan definitiv noch Luft nach oben.

2. Flexibles Arbeiten braucht transparente Rahmenbedingungen

Flexible Rahmenbedingungen sind auf dem einen Pol, Arbeitszeitgesetze auf dem anderen. Auch wenn die Gesetze momentan etwas abgeschwächt werden hinsichtlich der Striktheit ihrer Vorgaben – so richtig Freunde werden diese beiden Bereiche wohl nie werden.

3. People Analytics – digitale Datenanalyse erleichtert die Personalarbeit

Viele Daten über viele Menschen ermöglichen eine größere prognostische Vorhersagekraft – das Matching Job und Jobber wird digitaler in der grundlegenden Einschätzung von Kompetenz, Persönlichkeit und Motivation. Als beste Wahl kann dann durchaus auch ein Cloudworker stehen, was zu einem Entscheidungsdruck bei den Unternehmen führt: Will ich sie/ihn und passe ich mein System an oder eben nicht…

4. Gender Pay Gap war gestern – Vergütungstransparenz sicherstellen

Gleichstellung ist eine Frage der Fairness und des langfristigen Unternehmenserfolges.

5. Wir brauchen einen Pakt für digitale Bildung!

Es weiß noch niemand genau, was noch kommen wird und wie das alles heißen wird, was das Reden darüber erschwert. Fakt ist, dass die digitale Revolution nicht darauf wartet, bis wir uns bewegt haben und uns digitale Kompetenzen angeeignet haben, die nötig werden und bereits sind. Es gibt Hilfe: Zumindest die geforderten Kompetenzen sind „schon“ bekannt – inklusive der Chancen, mit dem „Menschsein“ an sich seinen Platz in der Arbeitswelt der Zukunft zu finden!

6. Welche Rolle hat der Betriebsrat im agilen Sprint? Mitbestimmung und Mitarbeiterbeteiligung weiterdenken

Unternehmen werden sich ändern und damit auch die Formen der Einbindung von Mitarbeitern. Den Personalvertretungen kommt somit eine verantwortungsvolle Aufgabe zu, auch und speziell im Zusammenhang mit nicht fix angestelltem Personal.

7. Future of Recruiting – Bewerber/innen werden zu Kunden

Employer Branding, Work-life-Balance, Generation Y und Z, Fachkräftemangel – all dies wird die Marktsituation und das nötige Auftreten von Arbeitgebern drastisch verändern, wenn man nachhaltig erfolgreich sein will als Unternehmen. Die Einschränkung auf Angestellte wird es da nicht mehr geben können.

8. Wird der Personalmanager zum Bot? Digitale HR der Zukunft

HR wird in den Basisfunktionen verstärkt automatisiert, die Customer Experience of HR wird zur neuen Guideline.

Fazit

HR hat 2018 neue Herausforderungen zu bewältigen, die allesamt sehr disruptiv sind und im weitesten Sinn mit Digitalisierung zusammenhängen. Es ist nicht erwarten, dass sich das mittelfristig ändern wird. Verstärkt wird auch die Relevanz von Cloudworkern und anderen Selbständigen am Arbeitsmarkt.