Drei Gründe weshalb junge Startups keine Postwurfsendung machen sollten

Die gute alte Postwurfsendung, kein Akquisitionskanal ist klassischer und ehrlicher. Doch wer wirbt überhaupt per Postwurfendung und zahlt sich der ganze Aufwand überhaupt aus? Wir haben diese und sehr ähnliche Situationen hinterfragt und ziehen auch nach eigener Erfahrung nun ein Resümee.

In diesem Blogartikel möchten wir die drei deutlichsten Gründe aufzeigen warum gerade junge Startups und Entrepreneure die gute alte Postwurfsendung doch lieber meiden sollten.

Eine Postwurfsendung kostet viel Zeit und Geld

Wer sich schon einmal Angebote vorlegen hat lassen oder bereits den Weg gegangen ist via Postwurfsendung sein Produkt oder seine Dienstleistung anzuwerben, dem wird schnell klar, dass man hier nicht von einer Investition spricht die man mal eben so macht.

Des Weiteren ist eine Postwurfsendung mit sehr viel Zeit verbunden, schließlich muss man ja nicht nur die Adressverwaltung, die Etikettierung, die Kuvertierung und Abstimmung bzw. Logistik mit der Post beachten sondern der nicht ganz unwesentliche Punkt des Briefinhalts ist meist auch sehr entscheidend und zeitraubend.

Ein Flyer oder doch nur ein Brief, oder soll es vielleicht doch etwas Ausgefallenes sein?

Fragen über Fragen durch die man strategisch durch muss, wenn man diesen Weg gehen möchte.

Da die Zeit vieler Startups und vor allem bei Neugründer meist sehr rare ist und es nicht immer einen Marketing Verantwortlichen gibt und die Aufgabe meist bei einem selbst hängen bleibt ist der Zeitinvest versus dem Output in mehr als zwei drittel aller Fälle aus unserer Sicht fehlinvestiert.

Schließlich hat man als Gründer so viele Entscheidungen zu treffen,

da sollte so eine Fehlentscheidung durch aus erspart bleiben.

Darf man denn einen adressierten Brief senden?

Der zweite nicht ganz unwesentliche Grund, keine Postwurfsendung auszusenden liegt daran dass es ähnlich wie beim E-Mail Marketing ein Spiel mit dem Feuer ist.

Ein Spiel mit dem Feuer im Bezug auf die Adressanten, denn welchen Ihrer Kontakte dürfen Sie denn postalisch anwerben?

In den meisten Fällen nämlich nur bereits bestehende Kunden. Eine Postwurfsendung sollte also dazu dienen neue Kunden anzuwerben.

Um hier eine Lösung zu finden kann man direkt bei der Post Adressen bzw. deren Berechtigung hier Aussendungen zu tätigen kaufen.

Wie gewohnt, desto qualitativer desto teuer die Adressen.

Für viele Gründer ist spätestens nach der Kosteneinsicht was diese Adressen kosten werden, klar dass eine Postwurfsendung unangebracht ist.

Außerdem wagen wir zu bezweifeln wie qualitativ so manche Adressen sind, denn 99,5% aller Postwurfsendungen werden meist direkt vernichtet und die dadurch resultierenden Erfolge bleiben dadurch sehr überschaubar.

Also bei einer Erfolgsquote von 0,5% ist der Weg bzw. die Entscheidung aus unserer Sicht auch schon klar.

Die Postwurfsendung ist tot

Spätestens jetzt kommt die traurige Wahrheit. Der Postweg ist für viele Unternehmen nicht mehr lukrativ. Für einen großen Lebensmittelanbieter vermutlich eines der wichtigsten Kanäle überhaupt aber für Startups und Gründer wo es vielleicht doch in Richtung Lean Startup Modell gehen soll, kein unternehmerisch gut durchdachter Weg.

Unser Fazit

Wie immer sprechen wir hier von unseren eigenen Erfahrungen und den Erfahrungen vieler Partner und Kunden. Wenn man selbst einmal den Weg gehen möchte um die Erfahrung zu sammeln ist daran sicher nichts verkehrt, man sollte nur für diese Lernkurve bereit sein ein hohes Lehrgeld zu zahlen welches Sie nie amortisieren wird.

 

 

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