In diesen Situationen sollte man als Freelancer besonders achtsam sein!

In welchen Situationen sollte man als Freelancer in der Beziehung Freelancer-Unternehmen besonders achtsam sein und welche Tipps & Tricks sollte man anwenden um möglichst effizient arbeiten zu können?

Ein detailliertes Angebot

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn umso detaillierter das Angebot ist desto angenehmer ist die Arbeit bzw. das Projekt danach. Der Fokus sollte hier ganz klar darauf liegen, schon beim Angebot eine gute Arbeit zu leisten.

Mehr Zeit und Mühe bereits in der Angebotserstellung

Es ist bekannt, dass viele Unternehmen und auch Start-Ups viele Angebots Leerläufe haben. Sprich detaillierte und reichhaltige Angebote die nie beauftragt werden. Das ist bestimmt ärgerlich aber wenn es im Fall des Falles dazu kommt, dass angenommen wird und bestimmte Leistungen enthalten sind, wäre man eventuell froh hier mehr Zeit investiert zu haben.

Die Auftragsbestätigung

Wenn ein Angebot mündlich beauftragt wurde sollte man sich unbedingt eine Auftragsbestätigung unterzeichnen lassen. Auch wenn der Kunde/die Kundin noch so vertraut scheint oder gar versucht Druck durch Zeitmangel zu machen. Eine schriftliche Auftragsbestätigung muss unterzeichnet werden!

Hier weist sich der seriöse und erfahrene Unternehmer (Start-Up)

Lässt man diese Situation (Gelegenheit) aus, kann es zu der doch sehr klassischen Situation kommen, dass man mit dem Projekt startet obwohl es „angeblich“ noch keine Auftragserteilung gab, es zu Materialbestellungen kommt obwohl der Kunde diese Position vielleicht gar nicht beauftragen wollte oder gar, man nach Lieferung der Leistung nicht bezahlt wird, weil die Arbeit nicht als ausreichend einzustufen ist.

Situationen in denen man froh wäre, eine unterzeichnete Auftragsbestätigung zu besitzen, denn ab dem Zeitpunkt wo man dieses Schriftstück besitzt, ist es rechtlich belegt, dass das Angebot seitens des Kunden beauftragt wurde.
(Außer es befinden sich auf dem Schriftstück Sondervereinbarungen)

Die gewinnbeteiligte Projektarbeit

Vermutlich hatte jeder Unternehmer (Start-Up) schon mindestens einmal eine gewinnbeteiligte Projektanfrage.

Diese Anfragen kommen meist selbst von Start-Ups, welche dadurch hoffen jemanden zu finden, der seine Leistung zu Verfügung stellt und sobald das Unternehmen/Projekt Gewinne abwirft, ist man automatisch beteiligt.

Man sollte hier umgehend Abstand nehmen!

Außer es erscheint das Projekt legitim da es beispielsweise aus dem direkte Umfeld ist und Sie diese Person vielleicht schon mehrere Jahre kennen. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Hier sollte man gute Menschenkenntnisse haben.

Lässt man sich nämlich auf so ein Projekt ein, steht die Wahrscheinlichkeit bei 99%, dass es nie zu der versprochenen Ausschüttung kommt.
Das kann daran liegen, dass das Projekt verworfen wird, es nicht auf Abnehmer/Kunden trifft oder es schlicht und ergreifend keinen Markt dafür gibt.

Mystery Shopping

Man sollte seine betriebsinternen Informationen immer unterscheiden und trennen zwischen Informationen die man weitergeben möchte und Informationen die man bewusst nicht weitergeben möchte.

Oft kann es nämlich zu E-Mail-, bevorzugt Anruf-Anfragen kommen wo sich der/die Gesprächspartner/in ausgibt Kunde werden zu möchten.

Hier wird meist viel versprochen um die volle Aufmerksamkeit zu gewinnen. Gerade hier sollte man sich bedeckt halten und versuchen ein persönliches Gespräch zu suchen oder nur diese Informationen Preis zu geben, die man auch bewusst preisgeben möchte.
Gerne wird hier nach den hausinternen Lieferanten, Projekthonoraren oder ähnlichem gefragt.

Hier versuchen andere Freelancer und Start-Ups, Unternehmer, Unternehmen auszulesen und diese Informationen für eigene Zwecke zu verarbeiten.
Es handelt sich also hier oft um keine Neukunden Anfrage.

Hier auch noch ein weiterer interessanter Artikel zum Thema:
Wie Sie ihren Stundensatz als Freelancer berechnen?

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